Zellteilung
Mitose (einfache Zellteilung)
Bei der Mitose, der einfachen Zellteilung, verdoppelt sich die DNS. Die Chromosomen werden kürzer und dicker, bis sie sich schließlich in der Mitte spalten und nun zweifach vorhanden sind.
Die verdoppelten Chromosomen wandern anschließend jeweils zum entgegengesetzten Pol der Zelle.
Durch Einschnürung des Zellplasmas bilden sich zwei neue Zellen mit jeweils 46 Chromosomen. Auf diese Weise werden abgestorbene Zellen ersetzt.
Eine Ausnahme sind die Nervenzellen, die nicht erneuert werden, und die Leberzellen, die nur teilweise neu gebildet werden. (Chronische Alkoholiker, die ihre Leber stark belasten, können diesen Nachteil zu spüren bekommen).
Meiose (Reifeteilung)
Keimzellen, die nur über den halben Chromosomensatz verfügen, vermehren sich durch Reifeteilung. Nach der Verdopplung ordnen sich die Chromosomen paarweise an, wobei jeweils ein männliches einem weiblichen gegenüberliegt.
Auf diese Weise entstehen Quartette, die untereinander Erbinformationen austauschen. Wenn das geschehen ist, wandert je eines der verdoppelten Chromosomen zu den Zellpolen.
Nach der Plasma-Einschnürung teilt sich die Zelle zweimal, so daß vier neue Zellen entstehen, die wiederum jeweils einen halben Chromosomensatz beinhalten.