Gehirnschädel
Schädeldach und Schädelbasis bilden den Gehirnschädel (Neurocranium).
Die acht verschiedenen Knochen, aus denen er besteht, sind durch Nähte fest und unbeweglich miteinander verbunden.
Durch das Hinterhauptsloch ist die Schädelbasis mit dem Wirbelkanal verbunden.
Viele kleine Löcher bilden die Kanäle für Hirnnerven und Blutgefäße.
Der ovale Gehirnschädel (Neurocranium) besteht aus sechs Teilen, die durch Nähte miteinander verbunden sind:
- Die beiden Scheitelbeine:
Die größten Knochen des Gehirnschädels sind die beiden Scheitelbeine (Ossa parietalia). Sie bilden zusammen das Schädeldach (Calvaria). - Die beiden Schläfenbeine:
Die beiden Schläfenbeine (Os temporale) schützen das Mittel- (Auris media) und das Innenohr (Auris interna) mit seinen Gehörgängen (Meatus acusticus). - Das Keilbein:
Im Mittelpunkt der Schädelbasis liegt das Keilbein (Os sphenoidale), das die anderen Schädelknochen miteinander verbindet. - Stirnbein:
Im vorderen Bereich des Schädels liegt das Stirnbein (Os frontale) über den Augenhöhlen (Orbitae). Die leichte Erhebung in der Mitte des Stirnbeins über den Augenhöhlen heißt Glabella. - Das Hinterhauptsbein:
Die Öffnung am Hinterhauptsbein (Os occipitale), das Hinterhauptstloch, dient als Durchgang für das Rückenmark (Medulla spinalis). - Siebbein:
An der unteren Seite des Stirnbeins liegt das Siebbein (Os ethmoidale), das wegen seiner vielen kleinen Öffnungen so genannt wird. Durch diese Öffnungen verlaufen die Riechnerven (Fila olfactorii).
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