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Geruchssinn

Nase - Geruchssinn

 

Durch die Nase atmen wie nicht nur ein und aus, sondern wir nehmen auch Duftstoffe auf, die unser Gehirn analysiert.

Als Riechorgan verfügt die Nase über zahlreiche entsprechende Sinneszellen, die vom Riechnerv (Nervus olfactorius) ausgehen.

Die Riechschleimhaut ist aus Basal- und Stützzellen gebildet, aus denen die Riechzellen hervorragen. Jede dieser über zehn Millionen Zellen mündet in einen Riechknopf, der von etwa fünf winzigen Riechhärchen besetzt ist.

Diese sind in der Lage, gelöste Duftmoleküle aufzufangen. Wenn das geschieht, wird die Sinneszelle veranlaßt, einen Nervenimpuls zu erzeugen.

Riechschleimhaut

Die Riechnervenfasern leiten den Impuls durch die Siebbeinplatte (Lamina cribosa) in den Riechkolben (Bulbus olfactorius).

Von dort werden die Geruchsreize den verschiedenen Gehirnzentren übermittelt, in denen die Gerüche bewußt wahrgenommen werden.

RiechkolbenDer äußere Teil der Nase besteht aus Knochen und Knorpeln. Die Nasenknochen (Os nasale) bilden je eine Nasenhälfte und die Brücke zwischen den Augen.

Die Elastizität der Nase ist durch die Nasenknorpel (Cartilago nasi lateralis, Cartilago alaris minor, C.a. major) gegeben, die vorne innen an den Knochen anschließen.

Die beiden Nasenhöhlen (Cavum nasi) werden durch die Nasenmuscheln in weitere Gänge unterteilt: die Nasennebenhöhlen.

Sie liegen hinter den Augenbrauen, hinter den Wangen und im Dreieck zwischen Stirn und Nase.

 
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